Kostenloser Versand ab € 80,-
30 Tage kostenlose Rückgabe
+49 40 822 4567 90

Teuerster Kaffee der Welt

Die teuersten Kaffeesorten Weltweit:

Lesen Sie unsere kleine Zusammenfassung über die teuersten Kaffes der Welt.

1. Misha Kaffee
NasenbaerDer Misha Kaffee ist abgeleitet von den Namen der Tiersorte „Mishashos“. Das sind Nagetiere die wir in Deutschland als Nasenbären bezeichnen.

Die Entstehung des Kaffees ist ähnlich wie beim „Kopi Luwak“ oder auch dem „Black Ivory“, bei der die Kaffeekirschen von den Nasenbären gefressen und nur teilweise verdaut wieder ausgeschieden werden.

Im Magen passiert folgendes: Die Kaffeebohnen treffen im Magen auf zuvor gefressene Früchte wie beispielsweise Ananas oder Papayas, welche sich im Kaffeegeschmack wiederfinden lassen.

Die Ausscheidungen dieser Tiere sind also sehr beliebt und werden von den Bauern vor Ort eingesammelt und bei knapp 220 Grad geröstet, damit auch alle Bakterien und Rückstände bereinigt werden.

Fertig verpackt werden diese exklusiven Kaffeebohnen dann überwiegend in die USA, nach Europa und in die Vereinigten Emirate verschifft, wofür die Abnehmer bis zu 1400 Euro pro Kilo bezahlen.

 

2. Kopi Luwak
Schleichkatze-Kopi-LuwakDer „Katzenkaffee“ Kopi Luwak wird zu einem Kilopreis zwischen 800 und 1.200 Euro gehandelt. Das Besondere daran ist, dass die Kaffeebohnen an sogenannten nachtaktiven Schleichkatzen verfüttert werden, die den Kaffee wieder ausscheiden. Im Darm der Katze sind die Kaffeebohnen Enzymen ausgesetzt, welche den Geschmack der Bohnen individuell und einzigartig machen.

Man beschreibt den Geschmack als „mild, Sirup ähnlich, gehaltvoll, erdig und schokoladig“. Im Vergleich zu den trocken aufbereiteten Kaffees, enthalten diese Kaffeebohnen weniger Säure.

Ein Kilogramm ungerösteten Kopi Luwak kann man für knapp 50 Euro in der Provinzhauptstadt Medan (in Nordsumatra) erwerben. Geröstet bezahlt man dafür um die 75 Euro. In Europa wird dieser Kaffee dann im gerösteten Zustand ab 230 Euro pro Kilogramm angeboten (Stand: 2013).

Viele Einheimische haben sich durch die hohen Preise verlocken lassen und fingen daher an die Schleichkatzen zu fangen und sie mit den Kaffeekirschen zu füttern. Nach Angaben der Tierschutzorganisation werden mittlerweile mehrere Zehntausende von Tieren auf äußerst engen Raum in Käfigen gehalten.

 

3. Black Ivory
elefantDer „Black Ivory“ Kaffee belegt mit einem Kilopreis von ca. 850 Euro nach dem „Kopi Luwak“ den zweiten Platz der teuersten Kaffeesorten weltweit. In den Anantara Ressorts auf den Malediven und in Thailand werden knapp 30 Elefanten mit Thai-Arabica- Kaffeebohnen gefüttert, die den Kaffee wie beim „Kopi Luwak“ wieder ausscheiden. Im Verdauungsprozess der Elefanten werden die Proteine in der Bohne durch die Enzyme gespalten, was dafür sorgt, dass der Kaffee eine bittere Note aufweist.

Der fertigservierte Kaffee soll folgende Geschmacksnoten beinhalten: mild, schokoladig, leicht nussig und einen Hauch von roten Beeren.

Wirklich wahr, auch wenn es kaum zu glauben ist, müssen die Elefanten ungefähr 35 Kilo Kaffeekirschen verspeisen, damit man dann knapp einen Kilo Kaffeebohnen produzieren kann. Dieser Kilo wird dann aus dem Dung der Elefanten handverlesen, damit man ihn anschließend sonnentrocknen kann. Wie man unschwer erkennen kann, ist dieser Prozess enorm aufwendig, welches den Preis des Kaffees so hochtreiben lässt.

Laut der Internetseite gehen acht Prozent der Einnahmen in das „Anantara Golden Triangle Elephant Camp“ welche sich für die tierärztliche Versorgung und die Nahrung der Tiere einsetzt.

 

4. Excelsa Kaffee
Excelsa_KaffeeBei den „Excelsa“ Kaffeebohnen handelt es sich um eine besondere Kaffeesorte, welche als Rarität gilt. Im Jahr 1904 wurden die Bohnen erstmals am Tschadsee in Zentralafrika entdeckt. Die Kaffeebohnen ähneln der Größe nach denen der Robusta Bohnen, jedoch wachsen die Kräftigen Pflanzen bis zu 20 Meter hoch und sind besonders widerstandsfähig und robust.

Die Pflanze gedeiht auf besonders trockenen Gebieten sehr gut, weshalb auch ein sehr starker und erdiger Geschmack entsteht.

Die Reifezeit der Pflanze dauert knapp 12-14 Monate, welche im Gegensatz zu anderen Kaffeepflanzen sehr lang ist. Der Excelsa-Kaffee wird heute größtenteils in Tschad und macht nur 1% der gesamten Kaffee-Weltproduktion aus.

Der Geschmack der Excelsa-Bohne wird als äußerst „stark“ und gewöhnungsbedürftig beschrieben und daher ist die Bohne auch ziemlich unbekannt. Um den Geschmack der Bohne zu neutralisieren, wird die Excelsa-Bohne oft mit anderen Kaffeebohnen vermischt.

Der Preis pro Kilo wird heutzutage auf ungefähr 200 Euro geschätzt.

 

5. Jamaika Blue Mountain
jamaikaBeim Jamaika Blue Mountain handelt es sich um Kaffeebohnen der Sorte Arabica, welche ihren Ursprung in den gleichnamigen „Blue Mountains“ in Jamaika haben.

Um die Zertifizierung als „Jamaica Blute Mountain“ zu erhalten, muss der Kaffee zwischen 550 und 1700 Metern Höhe angebaut werden, welches den Kaffee so besonders macht!

Aufgrund der hohen Feuchtigkeit des Klimas, steigen Winde von der Küste auf die Berge auf, wo ein zusammentreffen mit der kühlen Luft stattfindet und dadurch dichter Nebel entsteht.

Durch die daraus gering durchscheinenden Sonnenstrahlen wird die Entwicklung der Kaffeebohnen verlangsamt, welches überraschenderweise eine besondere Note bei dem Aroma und dem Geschmack der Bohnen ausmacht.

Aufgrund der erschwerten Bedingungen ist es nur begrenzt möglich diesen Kaffee anzubauen, wodurch der Jamaika Blue Mountain zu den obersten Klassen des teuersten Kaffees dazugehört. Um den Geschmack des Jamaika Blue Mountains zu probieren, muss man heutzutage bis zu 150 Euro für einen Kilo bezahlen.

 

6. St. Helena Kaffee
Napoleon-BonaparteDie Geschichte des Kaffees begann im Jahr 1733 als die Ostindien-Kompanie Kaffeesamen aus dem Hafen von Mocha in Jemen auf die Insel St. Helena brachte. Die Entfernung vom afrikanischen Festland zu St. Helena beträgt ca. 1900 km. Aufgrund des vulkanischen Ursprungs der Insel und das milde Klima waren die Voraussetzungen Kaffee anzubauen ideal.

Den Kaffeetrinkern ist die Insel als Exil von Napoleon Bonaparte bekannt. Da die Insel gerade einmal 15 km lang und 11 km breit ist, sind die Anbaugegebenheiten begrenzt, welches den St. Helena Kaffee so selten und besonders macht. Der Anbau und die Verarbeitung des Kaffees werden ausschließlich per Hand und nach biologischen Gesichtspunkten verarbeitet.

Im Jahr 1839 wird der Kaffee von der Londoner Kaffeehandelsagentur W.Bumie & Co. Zum weltbesten Kaffee beschrieben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Anbau des Kaffees eingestellt, da der damalige Hauptabnehmer auf Nylongarn und Gummibänder wechselte. Im Jahr 1994 wurde der Anbau von David Henry einem Londoner aus St. Helena wieder aufgenommen. Im Jahr 2008 verließ David Henry die Insel und zwei Jahre später wurde die Kaffeeproduktion durch ein Gemeinschaftsunternehmen wieder in Gang gesetzt.

Der Geschmack des Kaffees ist von Haselnuss, Schokolade und Mandelnoten wahrnehmbar. Die Säure des Kaffees ist daher unscheinbar und dezent zu erkennen. Der handverlesene Kaffee wird zwischen 150 und 200 Euro per Kilo verkauft.

 

7. Hawaii Kona
Hawaii-KonaZu den Top 5 der teuersten Kaffeesorten gehört der Hawaiianische Kona Kaffee, der aus dem gleichnamigen Bundesstaat Hawaii aus den Vereinigten Staaten stammt. Der Großteil der hawaiianischen Inseln hat einen vulkanischen Ursprung und daher bietet das feuchte- milde Klima eine hervorragende Möglichkeit um Kaffeebohnen anzubauen.

Der „Kona-Kaffeegürtel“ ist ungefähr 30 km lang und 3 km breit. Er befindet sich im westen von Big Island auf Vulkanhängen von 250 bis zu 850 Metern Höhe. Der Boden ist besonders fruchtbar, auf der die anspruchsvollen Arabica-Bohnen besonders gut wachsen. Der Prozess der Ernte beginnt schon im Frühling mit dem Schnee. Die als „Kona Snow“ bezeichnete Erscheinung ist im April mit den grünen Kaffeebeeren abgeschlossen. Im August werden die vollen roten Kaffeekirschen per Hand gepflückt und gewaschen.

Das Anbauen des Lands, die Löhne der Arbeiter und das benötigte Equipment sind in Hawaii durchaus teurer als beispielsweise in Afrika oder Indien. Viele benötigten Materialen müssen verschifft werden, welches den Preis des Kaffees so teuer macht.

Der Kona Kaffee ist neben den hohen Anbaupreisen ebenfalls sehr selten und außergewöhnlich. Der Kaffeeanbau in Hawaii beträgt Jährlich knapp 3300 Tonnen. Brasilien produziert zum Vergleich, fast 1000 Mal so viel.

Kaffeekenner definieren den Geschmack als sanft, vollmundig, mit Noten von Schokolade, Karamell, Zimt und Beeren. Für einen Kilo Hawaiianischen Kona Kaffee bezahlt man in Deutschland ungefähr 100 Euro.

 

8. Geisha Kaffee
Geisha-KaffeeDen Ursprung haben die Geisha Kaffeebohnen aus Äthiopien, sie wurden erst Anfang der 1960er Jahre in Panama eingeführt, wo sie heute vermehrt aufwachsen. Im Vergleich zu anderen Pflanzen haben die Geisha- Pflanzen weniger Blätter, dünnere Zweige und weniger Früchte. Zusätzlich stellte man damals heraus, dass die Pflanze sehr anfällig gegen Schädlinge ist.

Nach einer langen Zeit entdeckte man, dass der großartige Geschmack erst dann zur Entfaltung kommt, wenn die Pflanzen ab einer Höhe von 1600 Metern angebaut werden. Weshalb die Geisha Bohnen in dieser Höhe eine deutlich bessere Geschmacksnote entwickeln ist bis heute noch unklar.

Geschmacklich wird gesagt, dass die Bohnen eine Note von Bergamotte und Yasmin beinhalten. Wer Geschmacklich sehr feinfühlig ist, kann sogar ein süßliches Aroma von Beeren, Zitrusfrüchten und Mango herausschmecken.

In einer Auktion im Jahr 2010 wurden umgerechnet 380 Euro für einen Kilo ungeröstete Geisha Bohnen bezahlt. Heutzutage kostet ein Kilo ungefähr 80 Euro.